top of page

Supersamstag in den Ravensburger Weinbergen

4. Juli
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Juli

Ein großes Stück Arbeit in relativ kurzer Zeit


Gleich vornweg: Einzukaufen gab es nichts, aber dafür war viel Arbeit im Angebot.

Mähen und Rebpflege waren angesetzt und auch dies gleich vornweg: ein super Team hat es geschafft beide Weinberge zu mähen und auch die Triebe von überschüssigem Blattbewuchs zu befreien, zu gipfeln (Spitzen der langen Triebe kappen) und einzuschleifen (Triebe zwischen die Spanndrähte bugsieren). Ein Supersamstag also! Und das bei herrlichstem Wetter.

Schon weit vor 8:00 hörte man das Brummen der Motorsensen am Rauenegg in der Schlierer Straße. Aufgrund einer Terminverschiebung waren weniger Mäher/innen gekommen als erwartet; doch die arbeiteten so zügig, dass schon um 9:00 weit mehr als die Hälfte des großen Weinbergs geschafft war. „Es läuft“, sagt Micha und lacht. Er ist klatschnass, so als ob er eben aus der Sauna käme. Auch Inge lässt sich nicht anmerken, dass es schon warm geworden ist. „Super, dass auch eine Frau im Mäh-Team dabei ist“. Sie schnappt die schwere Maschine und zieht los. „Da drüber noch, das kleine Steilstück, dann sind wir hier fertig.“ Auch bei Linus kann man sofort erkennen, dass er schon eine ganze Weile gemäht hat. Grasfetzen auf der Kleidung und im Gesicht.

Dann treffen immer mehr Helferinnen und Helfer ein. Ein zeitversetzter Beginn der Arbeiten war geplant und so füllt sich jetzt der Parkplatz am Brunnenhäusle mit Autos und Fahrrädern.

„Was steht heute an?“, wollen Wolfgang und Barbara wissen. Er hat schon eine Schere in der Hand und will gleich loslegen. Schon nach wenigen Minuten ist die heutige Aufgabe erklärt und so bilden sich schnell Paare, die die Reben von links und rechts begutachten und entsprechend ausbrechen oder schneiden. „Das sieht alles sehr gut aus, wir haben einen schönen Traubenbehang und kaum kranke Blätter.“ Erwin ist Fachmann und weiß, wovon er spricht.

 

Schon um 11:00 fahren die ersten rüber zum Burghaldentorkel, denn auch dort muss noch gemäht werden. Eng und teileweise seht steil geht es im kleinen Weinberg zu und das Mähen ist anstrengend. Man sieht genau, dass viel Erfahrung im Spiel ist beim Umgang mit den Maschinen. Zwar sind die Reben unten mit kleinen Plastikröhren geschützt, doch diese sind kein Komplettschutz vor den dicken Nylonfäden der Motorsensen.

Albert war gestern schon hier, um ein paar Reparaturen zu machen. Johann kümmert sich um die Treppen und andere sind damit beschäftigt auch hier die notwendigen Rebpflege-Maßnahmen durchzuführen.

 

Es geht gegen 12:30 und die Sonne brennt nun auf den Hang. Während einige oben schon den Schatten aufsuchen, ziehen andere die Arbeiten noch vollends durch.

„Jetzt ein kühles Bier!“, denke ich. „Noch eine viertel Stunde, dann bin ich fertig!“ Das ist ein kleiner Motivationsschub. Wenig später sitze ich oben bei den anderen. Linus hat Brezeln spendiert, das Bier ist kühl und ich blicke in zufriedene Gesichter. „Wunderbar, echt ein Supersamstag!“ denke ich.


Karl Jauch, Norbert Büttendorf, Peter Neumann, Dieter Löchle und Dr. Dieter Paul im Weinberg l


Tolle Unterstützung von Susanne Müller, Karl Jauch und Norbert Büttendorf


Am Arbeiten - Micha Horn, Wolfgang Amann und Joachim Zimmermann



Kommentare


bottom of page