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Neues vom Burghaldentorkel 4/2026

20. Apr.
6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Apr.

Ravensburg, den 20.04.2026


Liebe Vereinsmitglieder,

wir als Vorstand grüßen Sie alle ganz herzlich zu Beginn des zweiten Newsletters in 2026. Wir möchten Ihnen allen versichern, dass wir den Verein in Eintracht, mit Umsicht und mit viel Zuversicht in die Zukunft führen. Wir sind überzeugt, dass der Verein bisher sehr gute Arbeit geleistet hat und dass das Engagement der Mitglieder und der Ehrenamtlichen eine

ausgezeichnete Basis für den weiteren Erfolg unserer Arbeit darstellt.

Der zweite NEWSLETTER erscheint aus gegebenem Anlass. Lesen Sie bitte weiter.


Lassen Sie uns nun zurückblicken auf den Zeitraum von März bis heute.

Was ist passiert, was konnten wir bewerkstelligen?


Winter-Rebschnitt

Begonnen wurde mit einer kleinen Mannschaft am Burghaldentorkel. Das war noch im Februar. Dann, Anfang März, konnten wir den ersten Teil im Rebgarten Rauenegg bearbeiten. Dazu erschien auf der Homepage ein Artikel mit dem Titel „Winter-Rebschnitt im Rauenegg – eine Kunst und viel Erfahrung“, in dem Johann Stroh die Komplexität dieser wichtigen Arbeit darstellt. Ein ähnlicher Artikel war auch in der Schwäbischen Zeitung zu lesen.

Am 03.03.26 waren erneut viele Helferinnen und Helfer erschienen, um den Rebschnitt zu Ende zu bringen. Beste Stimmung bei herrlichem Wetter!

Während die einen noch die Reben schnitten, trugen andere den Rebschnitt zusammen und der wurde gleich gehäckselt. Paul Schniepp hatte zuvor dafür gesorgt, dass die Maschine lief. Danke an alle, die dabei geholfen haben, dass wir einen guten Start ins Weinjahr 2026 hinlegen konnten.

Doch kaum war diese Arbeit getan, folgte die nächste Einladung von Hans Kiderlen: „Wir müssen die Reben anbinden, schon in etwa zwei Wochen.“ Doch davor standen noch andere große Aufgaben an.


Abfüllen des Secco Jahrgang 2025 und außerordentliche Mitgliederversammlung

12.März 2026.

Ein ereignisreicher Tag, an dem gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden sollten. Beginnen wir mit der außerordentlichen Mitgliederversammlung. Diese war notwendig geworden nach dem Ausscheiden von Michael Konrad aus dem Vorstand.

Es war per Mail eingeladen worden und viele Mitglieder waren gekommen, obwohl es ein

DonnerstagvormiDag war. (Ein Vorteil unsere Altersstruktur im Verein). Es ging im Prinzip um drei Hauptthemen: Wahl eines neuen Vorsitzenden, Vorstellung des seit September tätigen Kassierers und um mögliche Änderungen im Pachtvertrag. (siehe Artikel auf der Homepage vom März 2026). Die Versammlung verlief sehr positiv und mit Erwin Mozer, der ja schon jahrelang ehrenamtlich mitarbeitet und durch seinen beruflichen Werdegang viel versteht vom Weinbau, konnte ein guter Vorsitzender an die Vereinsspitze treten. Vorgestellt wurde auch der Kassierer. Michael Krumm, ebenfalls aufgrund seiner beruflichen Erfahrung bestens qualifiziert, wird also das Amt ausfüllen. (siehe hierzu auch „Der Vorstand stellt sich vor“ auf unserer Homepage.)

Während oben im ersten Stock der von Fass AG die Mitgliederversammlung lief, wurde im

Erdgeschoss schon fleißig gearbeitet. Einige Helferinnen und Helfern hatten mit dem Abfüllen des Seccos begonnen. Mitarbeiter der vom Fass AG hatten wieder beste Vorarbeit geleistet und auch das neue Verpackungspapier für die Flaschen lag druckfrisch bereit. Hier hatten sich Elisabeth Hilpert (vom Fass AG) und Johann Stroh in einer Kooperation engagiert.


Auch die Palette mit leeren Flaschen war rechtzeitig eingetroffen und so konnte der

zwischenzeitlich routinierte Ablauf beginnen. Der Grundwein war mit technischer Kohlensäure im Edelstahltank schon angereichert worden und konnte nun in Flaschen abgefüllt werden.

Das Abfüll-Karussell wurde zunächst mit leeren Flaschen bestückt. Diese wurden dann gefüllt entnommen, teilweise noch etwas mehr aufgefüllt, mit einem Drehverschluss geschlossen, mit Etiketten vorn und hinten beklebt, mit einer Kappe versehen, in das Flaschenpapier verpackt und schließlich in 6er Kartons auf eine Palette gepackt. Alles Handarbeit, alles eine tolle Teamleistung.

Wer es noch genauer wissen will, der möge auf unserer Homepage nachlesen oder in der SZ vom 21.03.26.


Wein – und Seccoverkauf am Ostersamstag

Die Stadt sagte nach einigem Hin und Her schließlich zu, dass der Förderverein einen

Verkaufsstand betreiben darf. Was früher Roland Heine eingefädelt und organisiert hatte, wurde nun fortgeführt. Die Stadt stellte wieder ein Zelt und Tische/Bänke zur Verfügung, das Lederhaus diente als Lager. Dafür ein großes Dankeschön an das Team vom Stadt- marketing. Schon am Vortag war der Transporter in Waldburg bestückt worden.

Peter Blattner und Knut Briegel holten da auch schon das beladene Fahrzeug, um es in Torkenweiler zu parken bis zum nächsten Morgen. Ab 8:00 wurde aufgebaut und nach zögerlichem Beginn konnten wir einen schönen Verkaufserfolg verzeichnen. Die Auflagen waren strenger als in den Vorjahren und es machte für uns keinen Sinn, kleine Weinproben anzubieten. Hygienevorschriften, Ein- und Ausfahrtsregelungen, Umweltkonzept und Nachhaltigkeitskonzept. Die Stadt hatte an alles gedacht und sie war uns als Verein in jeder Hinsicht freundlich und unterstützend begegnet. Unter dem Strich war es ein toller Tag. Danke an das Team. Am Rutensamstag wollen wir wieder einen Stand betreiben. (Siehe hierzu auch Artikel auf der Homepage und Artikel in der SZ 08.04.26)

Übrigens, der Secco ist so gut wie ausverkauft. Ein paar Kartons werden zurückgehalten für unser Weinfest im September.


Reben anbinden 17. und 18. 04.26

Ein herrlicher Tag im Weinberg. Das Blaukissen vor dem historischen Haus der Familie Schniepp im Rauenegg blüht, der Weinberg grün und strahlend und angenehme frühsommerliche Temperaturen. 26 Helferinnen und Helfer waren gekommen und konnten innerhalb von gut drei Stunden die Reben an die Drähte anbinden. (Siehe hierzu: Bericht mit Fotos auf der Homepage und in der SZ unter MEINE HEIMAT). Die Bindegeräte leisteten dabei gute Arbeit und, weil so viele gekommen waren und nur 4 Bindegeräte vorhanden sind, half man sich mit kurzen Drahtstückchen oder mit den Drahtspulen der Bindegeräte.

Am Samstag traf man sich dann nochmals um 9:00 am Torkel, um auch dort die Reben

anzubinden. Wieder herrliches Wetter und eine kleine, fleißige Gruppe Ehrenamtlicher. Danke.


Öffentlichkeitsarbeit und Homepage:

Sie haben es sicherlich längst bemerkt. Die Öffentlichkeitsarbeit wird wieder verstärkt

aufgenommen. Sie ist wichtig für das Image und den Bekanntheitsgrad des Vereins und unserer Arbeit für den Burghaldentorkel und das Hospiz Schussental. Sie soll Einblicke geben in unser Engagement und Sie als Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche informieren. Und ein bisschen unterhalten.


Übergang und Übergabe im Vereinsvorstand

Die Übergabe innerhalb des Vorstandes von Michael Konrad auf Erwin Mozer und auf den neuen Kassierer Michael Krumm lief konstruktiv und reibungslos. Auch die Rechnungsstellung beim Weinverkauf läuft bestens. Danke auch hier für die geleistete Arbeit.


BESONDERER ANLASS

Eigentlich sind es zwei Anlässe, die dazu führten, dass wir diesen Newsletter früher als üblich aufgelegt haben.

Da ist zum einen der Tod unseres langjährigen Freundes und Helfers Roland Heine und zum

anderen das 25-Jährige Vereinsjubiläum am 27.04.2026.


25 JAHRE - EINE ERFOLGSGESCHICHTE

Der Verein darf mit Freude und mit Stolz auf ein Vierteljahrhundert zurückblicken.

Die ursprünglichen Ziele der Vereinsatzung wurden mit sehr großem Engagement erreicht:

Das Kulturdenkmal Burghaldentorkel wurde gereDet und ist heute aus Ravensburg nicht mehr wegzudenken. Es gilt vor allem WERNER HONOLD zu danken, der hier Großes geleistet hat. Danke an ihn und an alle damaligen Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Einige sind zwischenzeitlich verstorben, so auch der damalige Architekt Roth. Hinterlassen haben sie ein Juwel, das heute noch vielen Freude bereitet und ein wunderschönes Stück

Stadtgeschichte darstellt. Werner Honold war von 2001 bis 2022 Vorsitzender. Ab 2014 spielen Hans Kiderlen und viele Ehrenamtliche eine zunehmend größere Rolle mit ihrem Engagement im Ravensburger Weinbau für das Hospiz. Marcel Bechinger übernimmt 2022 den Vorsitz für drei Jahre, die Satzung wird erweitert und nun ist die Unterstützung der Hospizstiftung eine offizielle Aufgabe des Vereins.

Die beiden Persönlichkeiten Werner Honold und Hans Kiderlen (stellvertretender Vorsitzender) sind in diesen 25 Jahren prägend. Es gilt vor allem ihnen zu danken. Vergessen dürfen wir aber nicht die vielen Ehrenamtlichen, die Ravensburger Bürgerschaft, die Stadt und die Bürgersstiftung.


Anlässlich des Jubiläms findet im Burghaldentorkel am 22.04.2026 ein Pressegepräch mit der Schwäbischen Zeitung statt. Werner Honold und Hans Kiderlen werden dabei bestimmt ein persönliches Bild ihres Engagement nachzeichnen.


DANKE AN ALLE, DIE DEN VEREIN UND SEINE ZIELE IN DEN LETZTEN 25 JAHREN UNTERSTÜTZT UND ENGAGIERT MITGEARBEITET HABEN.


Der zweite besondere Anlass ist der Tod von Roland Heine, der von Anfang an - seit der

Übernahme der Bewirtschaftung des Rauenegg Rebgartens durch Hans Kiderlen – dabei war. Roland zeichnete sich aus durch seinen großen Einsatz und sein Tod ist ein schmerzlicher Verlust für alle, denen er ein Freund war und für den Verein. Wir werden Roland vermissen, doch er wird weiter bei uns im Weinberg sein, in unserer Erinnerung und in unseren Herzen.


SZ am 18.04.26
SZ am 18.04.26

Mitgliedschaft im Förderverein:

Wie Sie bestimmt festgestellt haben, bucht der Verein nicht nur die Secco- und Weineinkäufe der Mitglieder ab, sondern auch die jährlichen Mitgliedsbeiträge.

Anträge für neue Mitglieder finden Sie übrigens auf der Homepage.


Ihr Interesse an der Arbeit des Vereins ist sehr wichtig!


Und schauen Sie bitte immer wieder auf unsere Homepage!


Danke für Ihre Unterstützung, Ihre Treue, Ihr Interesse und Ihre Mitarbeit.


Ihre Erwin Mozer, Hans Kiderlen, Michael Krumm und Sabine Selg

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