Ein Interview mit dem neuen Vereinsvorsitzenden Erwin Mozer
- 13. März
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Aktualisiert: 13. März
Können Sie in Kürze ein paar Worte zu Ihrer Person sagen.
Ich bin seit 1981 verheiratet. Wir haben 3 Kinder und bis jetzt 4 Enkel.
Ich habe an der Uni Hohenheim Agrarwissenschaft mit Schwerpunkt Pflanzenphysiologie studiert. Nach dem Studium arbeitete ich 5 Jahre als Wissenschaftler an der Versuchsstation in Bavendorf. Von 1988 bis 2022 war ich Obstbauberater des Landkreises Ravensburg, also zuständig für das zweitgrößte Obstbaugebiet in BW.
In meiner Freizeit bin ich leidenschaftlicher Bergsteiger und Skifahrer gewesen. Ich war 3 Jahrzehnte bei der Bergrettung aktiv.
Ich war Geschäftsführer bei den Obsterzeugern Ravensburg und den Fachwarten für Obst und Garten Ravensburg. Seit 2021 bin ich LEADER-Berater für Obstbau in Süd- und Mittelschweden.
Ich hatte das seltene Glück meine Leidenschaft und mein Hobby zum Beruf machen zu können!
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl. Was hat Sie bewogen für den Vorsitz zu kandidieren?
Zuallererst meine seit Jahrzehnten tiefe Freundschaft zum Hans Kiderlen.
Außerdem die Gewissheit, dass der Erlös unserer Tätigkeit dem Hospiz in Ravensburg zugutekommt.
Sie sind schon lange im Verein engagiert und waren davor ein enger Begleiter und Berater des Weinbau-Projekts um Hans Kiderlen. Was hat Sie bisher besonders beeindruckt?
Das Miteinander von Menschen aus allen Berufs- und Gesellschaftsschichten, die sich in ihrer Freizeit sozial engagieren. Auch der persönliche Umgang untereinander ist eine schöne und wertvolle Erfahrung für mich.
Welche Ziele hoffen Sie zu erreichen mit Ihrem Engagement im Vorstand?
Ich hoffe, dass es so bleibt, wie es ist und dass in diesem Jahr die Ernte wieder besser
ausfällt als 2025!
Sie bringen aufgrund Ihres beruflichen Werdegangs sehr viel Fachwissen mit.
Wie könnte dies dem Projekt nützen?
Ich versuche mich einzubringen wie bisher auch. Mein ehemaliger Pflanzenbauprofessor hat bei der Einführungsvorlesung gesagt: „Landwirtschaft ist der tägliche Kampf gegen die Natur. Egal ob konventionell oder biologisch.“ Ich hoffe einfach, dass mein Fachwissen und meine Erfahrung dazu beitragen können, dass wir den Lohn unserer vielen Arbeit in beiden Weinbergen auch einfahren können: eine gute Ernte.
Mit welcher Einstellung gehen Sie die neue Aufgabe an?
Total offen. Wie gesagt wünsche ich dem Verein, dass er so bleibt, wie er ist. Nämlich liebenswert! Und nochmals will ich betonen, dass ich es nicht aus „Ehrenkäsigkeit“ mache, sondern aus Freundschaft zu Hans Kiderlen.
Dann wünsche ich Ihnen alles Gute und ein glückliches Händchen.
Die Fragen stellte Johann Stroh
14.03.2026

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