Auf dem Ostermarkt für das Hospiz
Beim Aufbau des Verkaufsstands um 8:00 ist es noch recht frisch. Wir sind in der Bachstraße am Lederhaus, der Stand ist dekoriert und mit Secco, Rotwein, Fotos und kleinen Frühlingsblühern bestückt. Zum fünJen Mal veranstalten wir einen Oster-Sonderverkauf mit dem Ziel, den Reinerlös wieder an die HospizsRJung Schussental zu spenden. Wir, das sind Ehrenamtliche und Mitglieder der Fördervereins Burghaldentorkel e.V. „Hoffentlich geht bei diesen Temperaturen was!“ Julia ist schon einige Male dabei gewesen und sie weiß, dass das Wetter eine wichtige Rolle spielt. „Ich denke schon, die Qualität ist super und man kennt uns inzwischen ja auch“, hält Peter dagegen.
Dann fragen Stammkunden nach dem Secco. „Gibt es denn noch genügend, der war doch letztes Jahr schnell ausverkauft.“ Das ältere Ehepaar freut sich, dass wir ihnen einen Karton reservieren. „Den Secco verschenken wir an unsere Kinder, ein Stück Ravensburg,“ sagen sie. Langsam wird es wärmer und mehr Menschen schlendern vom Markt in die Bachstraße
hinunter. Immer wieder kleine Gespräche zu unserem Engagement und zu unseren Produkten. „Der Rote von 2024 war wirklich super! Und der war von hier? „Ja, echt von unseren beiden Rebgärten!“ Knut erläutert die Arbeit im Weinberg und verkauft drei Flaschen 25er. „Eine tolle Sache für eine gute Idee!“ Der Mann ist voll des Lobes. Das freut uns.
Nach zwei Stunden spüren wir die Kälte und das Stehen. Doch wir sind auch ganz schnell wieder abgelenkt und freuen uns über jedes Gespräch, jede verkaufte Flasche, über alle, die stehen bleiben und sich für unsere Arbeit interessieren.
Der Ostermarkt ist bestens organisiert und bietet eine perfekte Platform für engagierte
Menschen. „Schon klasse, dass das Stadtmarketing den Ostermarkt auf die Beine stellt!“ sagt Hans anerkennend. „Da steckt viel Herzblut drin.“
Endlich wird es etwas wärmer, eine Tasse Kaffee, ein herrlicher Hefezopf und die frischen Brezeln bringen wieder Schwung. Und den können wir jetzt gebrauchen, denn viele Menschen sind nun unterwegs und der Verkauf läuft gut. Auch Touristen sind unter den Abnehmern. „Unglaublich, dass die Lagen in Ravensburg so einen Wein hergeben. Und der Secco, fruchtig und frisch; ich habe schon letztes Jahr ein paar Falschen gekauft.“ So bekennt sich ein Besucher als Fan unserer Produkte. „Balsam auf die Seele!“, lacht Siggi.
Dann eine kleine Pause. Wir haben das Personal teilweise gewechselt, denn niemandem soll zu viel zugemutet werden. Alle Absprachen klappen und die Planung scheint zu funktionieren. Erst gegen 14:00 wird es etwas ruhiger, man nimmt sich noch mehr Zeit für Gespräche und denkt auch schon an den Abbau. Seit diesem Jahr gibt es strenge Vorschriften, so auch Pläne für die Ein- und Ausfahrt-Zeiten, Hygienevorschriften, Umweltverträglichkeitsregeln und die Stadt gewährt einen hohen Sicherheitsstandard. Der Aufwand ist also groß; doch das Team des Stadtmarketing hat diese Herausforderungen bestens gemeistert. Danke dafür.
Als wir schließlich kurz nach 15:20 abbauen, die Tische zusammenklappen und den Transporter mit unseren Restbeständen beladen, da herrschen Freude und Zufriedenheit.
Einmal mehr sind wir überzeugt, dass sich unser Einsatz für das Hospiz gelohnt hat. Wir sind
aber auch froh, dass jetzt das Oster-Wochenende beginnt, denn wir spüren den langen Tag.
Danke an alle und „Frohe Ostern.“
Bestellungen bei: j.kiderlen@vomfass.de oder knut.briegel@outlook.com
Text und Fotos: Johann Stroh





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