Antrommeln im Weinberg – einfach nur schön!
- 2. Aug.
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Aktualisiert: 3. Aug.
Soviel schon vorweg. Der Einladung zum Antrommeln in den kleinen Weinberg am Burghaldentorkel waren viele Vereinsmitglieder und Freunde gefolgt. Und auch schon jetzt sei gesagt: Es wurde ein fulminant schöner Abend, ein besonderes Erlebnis, bei dem Begeisterung und Teamgeist für die Sache und den schönen Ort zu spüren waren.
Eine kleine Gruppe hatte die Vorbereitungen für den Abend getroffen. Der Treppenaufgang war gemäht und gereinigt, Getränke waren unten in den großen Kühlschränken rechtzeitig eingelagert worden und einige waren früher erschienen, um vor Ort die Tische, Bänke und Getränke vom Torkel nach oben ins das Chateau Albert zu tragen. Eine sehr schweißtreibende Sache!
Und wie großartig – viele waren der Einladung gefolgt, etwas Kulinarisches zum Gelingen beizutragen; der Tisch war irgendwann reichlich gedeckt mit leckerem Zweibelkuchen, Selbstgebackenem, kleinen Tortilla-Stückchen oder Weinkuchen.
Bier, Alkoholfreies, Radler, Wasser, Rot- und Weißwein, das Angebot war reichlich und so auch der Spendenfluss für die Spendenkasse. Knut, der diese mit großer Freude überwachte, war jedenfalls zufrieden.
Schon um 17:30 wussten wir, dass sich die dunklen Gewitterwolken verziehen würden, also freie Bahn für eine tolle, stimmungsvolle Veranstaltung bei Sonnenuntergang.
Gekommen waren Viele und im Gepäck hatten sie alle die Vorfreude auf diesen Abend, die frohe Erwartung auf den Höhepunkt gegen 19:30: Das Antrommeln der Mehlsäcke, die zuvor schon um 17:00 auf dem Veitsburgplateau ein Konzert gegeben hatten.
Man saß gemütlich zusammen, ließ sich verwöhnen von Sonne und Bier, an allen Tischen Gespräche und ein vergnügliches Zusammenrücken und irgendwie konnte man spüren, dass jede/r mit frohem Herzen dabei war. Später sollte Hans Kiderlen sagen, dass ihn diese Stimmung untereinander sehr beglückt habe.
Dann war es soweit, man hörte das rhythmische Marsch-Trommeln der Mehlsäcke. „Sie kommen - und fast ohne Verspätung!“ Vorfreude pur als man dann sieht, wie sie in ihren schönen Uniformen mit Trommeln und Dudelsäcken die Treppen von unten heraufkommen und sich vor dem Chateau aufstellen. Der erste Beifall, fast alle stehen nun und freuen sich auf die Klänge, die seit vielen Jahren die Ravensburger/innen begeistern.
Es wird gefilmt, gestaunt und die Stimmung ist einfach nur schön! „Ich bedanke mich und freue mich, dass wir euch wieder zu Gast haben. Es ist uns eine Ehre. Im Namen des Vereins möchte ich auch all denen von euch herzlich danken, die uns in unserer Arbeit unterstützen. So beim Mähen oder anderen schweren körperlichen Arbeiten.“, so Knut Briegel, seinerseits Ehrenmitglied bei den Mehlsäcken. Diesem Dank schloss sich Hans Kiderlen an. Dann nochmals eine Einlage, dieses Mal das Heimatlied, welches bei untergehender Sonne über den kleinen Weinberg hallt. Wie wunderbar!
„Das war unsere letzte Adresse“, sagte Martin von den Mehlsäcken und fuhr fort: „Für uns geht ein besonders schönes Rutenfest zu Ende an einem besonders schönen Platz.“
Genau dieser Umstand trug dazu bei, dass sich eine herrlich gelassene, von glücklicher Zufriedenheit geprägte Atmosphäre ausbreitete und Gemütlichkeit aufkommen ließ. Inzwischen waren auch die Temperaturen ideal, der Wein und das Bier mundeten und der Gesprächsstoff schien an keinem der Tische auszugehen.
Also alles beste Zutaten für einen unvergesslichen Abend. „Dees wared doch soo scheene Ruate“, sagte jemand zu mir. Dem kann ich nur unumwunden zustimmen.

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